Barauslöse (Bar Fine) in den Philippinen: Arten & Preise

Zuletzt aktualisiert: 4. Mai 2017 | in Filipina Frauen | Nachtleben

Früher oder später wirst du ziemlich wahrscheinlich in dieser Situation sein: Du sitzt in einer Bar, dir gefällt eines der Mädchen und möchtest sie mit zu deinem Hotel für Sex nehmen. Ich weiß, das hört sich vielleicht etwas geradeaus und unverblümt an – aber so ist es nunmal. Das Wichtigste, über das du Bescheid wissen solltest wenn du eine Girly Bar in den Philippinen besuchst ist, abgesehen von Lady Drinks, dass du die sogenannte Bar Fine (auf deutsch „Barauslöse“) bezahlen musst wenn du eines der Mädchen mit nach draußen nehmen möchtest.

Die Barauslöse ist im Prinzip ein fester Betrag, den du an den Besitzer der Bar bezahlst, um ihn für den Geschäftsausfall zu entschädigen, der entsteht, wenn ein bestimmtes Girl mit einem Kunden mitgeht. Hört sich kompliziert an? Ist es nicht. Stell dir vor, du betreibst eine kleine Bar mit fünf Frauen. Angenommen um 22 Uhr sind drei von ihnen von Kunden mit ins Hotel genommen worden – glaubst du nicht, dass es für die verbleibenden zwei Ladies schwieriger wird neue Kundschaft anzulocken und Getränke zu verkaufen?

Es ist nur fair, dass die Barbesitzer bezahlt werden, wann immer ein Mädchen die Bar verlässt. Es handelt sich hier sogar um einen wesentlichen Teil ihres Einkommens. Gleichzeitig könnte es nicht einfacher und bequemer für uns sein die Girly Bars zur Verfügung zu haben – sie sind der einfachste Weg um sich mit jungen und attraktiven Filipina Frauen zu vergnügen und wenn du bereit bist, ein wenig extra zu bezahlen in Form von Lady Drinks und Bar Fines, anstatt dich anderswo auf die Suche nach Mädchen zu machen, dann kann es sich durchaus lohnen.

Frauen mit Barausloese Philippinen

In diesem kurzen Guide werde ich deine wichtigsten Fragen zu diesem Thema beantworten: „Was ist eine Bar Fine?“ sollte nun geklärt sein, es gibt aber noch zwei weitere Dinge über die du Bescheid wissen solltest: Erstens, du musst die Barauslöse im Vorhinein bezahlen. Das bedeutet, wenn du nach der Rechnung fragst und du dich mit deinem Girl darauf geeinigt hast, dass sie mit dir mitkommt, dann werden sie den Preis für die Barauslöse auf die Rechnung draufschlagen – zusätzlich zu deinen Getränken und den Lady Drinks, die du deinem Girl möglicherweise ausgegeben hast.

2 Arten von Barauslösen in den Philippinen

Die andere Sache von der du Bescheid wissen solltest, und oft für Verwirrung sorgt, ist dass es tatsächlich zwei Arten von Barauslösen gibt. Die erste At ist die Not-Inclusive Bar Fine, die zu 100% an den Besitzer der Bar geht, z.B. 1.000 Pesos. Dieser Preis beinhaltet nicht den Preis für Sex mit deinem Girl. Diese Art von Barauslöse ist in den Philippinen weniger verbreitet, dafür aber umso mehr in Thailand:

Angenommen, du bist in einer Go Go Bar in Pattaya und würdest 1.000 Baht Barauslöse für eines der Mädchen zahlen. In einigen Fällen geht dieses Geld direkt an den Besitzer der Bar, in anderen Fällen wiederum erhält das Mädchen einen kleinen Anteil, beispielsweise 200 oder 300 Baht. Du musst dann allerdings noch den Sexpreis mit deinem Girl absprechen. Also entweder Short Time (ca. 2 Stunden und meist 1 Mal Sex, ca. 2.000 Baht) oder Long Time (bis am nächsten Morgen und mehrere Male Sex, ca. 4.000 Baht).

Okay ich weiß, hier geht es nicht um Thailand sondern um die Philippinen und ich sehe nicht mehr wirklich jemanden diese Art von sogenannten Non-Inclusive Bar Fines berechnen (so nenne ich sie), abgesehen von ein paar Bars im EDSA oder P Burgos Street in Manila, die nach wie vor mit diesen traditionellen Arten von Gebühren gehen. Viel gewöhnlicher ist hier jedoch die All-Inclusive Bar Fine und das bedeutet, dass du einen festen Betrag, z.B. 3.000 Pesos, für die Barauslöse inklusive dem Sexpreis für das Girl bezahlst.

Diese Art von Barfine hat Vor- und Nachteile: Das Gute daran ist, dass die Dame nicht plötzlich mehr verlangen kann als ihr ursprünglich vereinbart habt, sobald ihr bei dir im Zimmer seid und sie ihren BH ausgezogen hat. Außerdem werden Missverständnisse vermieden: Sobald es an der Zeit ist sie nach Hause zu schicken, kann sie nicht einfach behaupten „we agreed on 3.000 Pesos, not 2.000 Pesos!“. Das ist also das Gute daran – es ist relativ sicher.

Das Schlechte an diesen All-Inclusive Barfines ist jedoch, dass wenn du das gesamte Geld im Vorhinein bezahlst, dein Girl nicht wirklich einen Anreiz hat sich Mühe zu geben (= dich auf die bestmögliche Art und Weise zu verwöhnen). Das Worst Case Szenario hier ist, dass du sie vorher gefragt hast, ob sie dir einen Blow Job geben kann, ihr euch anschließend gemeinsam duscht, ein wenig TV schaut und eine Stunde später Sex habt inklusive Cowboy und Doggy Style Stellungen. Sie stimmt zu. Du bezahlst das gesamte Geld und sobald ihr in deinem Hotelzimmer angekommen seid weigert sie sich plötzlich, an deinem Penis zu lutschen und macht nur die Beine breit für eine schnelle Missionars-Runde, und sich anschließend verabschiedet mit der Begründung, dass sie Kopfschmerzen hat oder sich um ihre Eltern kümmern muss.

Das ist wirklich nicht ungewöhnlich und gibt dir das Gefühl, abgezockt worden zu sein. Versuche gar nicht erst, dein Geld wieder zurückzubekommen, denn die Betreiber der Bar werden immer dem Mädchen und nie dem Ausländer glauben. Es sei denn, sie hat sich tatsächlich geweigert Sex zu haben, was ja eigentlich nicht der Fall war – es ist nur so, dass der Service nicht so geleistet wurde wie abgemacht. Aber du hast wohl keinen Beweis von dieser Abmachung, oder hast du zufällig eure Unterhaltung auf deinem Smartphone aufgenommen?

Preise von Barauslösen in den Philippinen

Die Preisunterschiede bei den Barauslösen abhängig von der Stadt/Insel sind in den Philippinen teilweise extrem hoch. Es versteht sich wohl von selbst, dass Manila als Hauptstadt das mit Abstand teuerste Preisschild für seine Barmädchen hat. Und wenn du in die weniger touristischen Orte wie Subic gehst, dann kannst du es um einiges günstiger haben.

Hier ist die Übersicht der durchschnittlichen Preisen von Barauslösen inklusive Sex in Girly Bars in den Philippinen nach Ort:

  • Manila: 4.000-6.000 Pesos
  • Angeles: 2.500-3.000 Pesos
  • Subic: 2.000-2.500 Pesos
  • Cebu: 3.000-5.000 Pesos
  • Boracay, Bohol: n/a (keine Girly Bars, nur Bars mit Freelancer)
  • Davao: 2.500 Pesos

Ich lasse hier die KTVs außen vor, die meistens deutlich teurer sind. Wenn du beispielsweise ins East Paris oder Arena in Cebu gehst, werden sie 7.000-8.000 Pesos verlangen. Sind diese Damen doppelt so attraktiv wie anderswo? Natürlich nicht. Ich würde diese KTVs ehrlich gesagt komplett ignorieren, weil sie wirklich nur da sind, um so viel Geld wie möglich aus den Taschen der Ausländer zu ziehen – und zwar nicht nur auf den Philippinen, sondern in ganz Asien. Bleibe also lieber bei den „normalen“ Girly und Go Go Bars, die ich in meinen Nachtleben Guides beschreibe.

Short Time und Long Time Bar Fines

Es ist wichtig zu wissen, dass die oben erwähnten Preise für die Barauslöse generell für Short Time gelten. Das heißt, du kannst 1-2 Stunden mit deinem Girl verbringen und einmal mit ihr Sex haben. Danach wird sie entweder nach Hause fahren, oder, wenn es noch nicht zu spät ist, zurück in die Bar gehen und nach dem nächsten Kunden Ausschau halten.

Wenn du möchtest, dass sie mit dir die ganze Nacht verbringt, dann wirst du meist gebeten 1.000 oder 2.000 Pesos extra zu bezahlen. Man weiß aber nie – manchmal mag dich deine Lady und bleibt einfach „Long Time“ bei dir, ohne mehr zu verlangen.

Man kann Filipina Sexarbeiterinnen nicht mit Deutschen Sexarbeiterinnen vergleichen: Sie sind nicht so geschäftsorientiert (oder sagen wir es so: es fühlt sich nicht so an) und wenn du mit einem Barmädchen zusammen bist, dann erscheint sie einem oft gar nicht wirklich wie eine Prostituierte. Sie sind einfach viel charmanter und liebenswürdiger und geben dir das Gefühl, dass sie dich wirklich mögen – was oft auch der Fall ist. Und dann passiert es eben auch mal, dass sie nicht mehr verlangen um länger zu bleiben – stattdessen hoffen sie, dass du sie in Zukunft wieder (und wieder) treffen möchtest.

Solltest du Trinkgeld geben?

Das ist ein ziemlich kontroverses Thema. Wenn du ein wenig durch das Philippinenforum Deutschland stöberst, dann wirst du viele Meinungen von Expats lesen die sagen, dass du niemals Trinkgeld (auf Englisch „Tip“) geben solltest, weil diese Praktik die Frauen mehr und mehr verwöhnt (bzw. verzieht) und dass die Preise für die Bar Fines und Sex sowieso schon hoch genug sind.

Andere wiederum (wie ich) sagen, dass es okay ist deinem Mädchen Trinkgeld zu geben wenn sie einen super Job gemacht hat. Wenn sie sich also nur schnell entkleidet, sich auf’s Bett legt und dann erwartet, dass du die ganze Arbeit machst und eine halbe Stunde später wieder abhaut, dann gibt es offensichtlich überhaupt keinen Grund für Trinkgeld.

Tatsache ist, dass Trinkgeld geben nicht verpflichtend ist. Du solltest wirklich von Fall zu Fall selbst entscheiden, ob du ihr etwas zusätzlich gibst. Die meisten von ihnen sind sowieso niemals zufrieden. Beispiel? Als ich das letzte Mal in Angeles war, nahm ich mir eine Süße vom High Society. Wir einigten uns auf einen schnellen Blow Job in meinem Hotel für 800 Pesos. Sie hat es wirklich fantastisch gemacht, sich viel Zeit gelassen, immer wieder während der „Behandlung“ gelächelt und auch gekonnt ihre Zunge und Spucke eingesetzt, was ich so liebe (wer denn auch nicht?).

Als sie sich verabschiedete gab ich ihr 1.000 Pesos (= 200 Pesos Trinkgeld) und sie traute sich tatsächlich zu fragen, ob ich ihr denn nicht 1.500 geben könne. Ich sage dir, Filipina Prostituierte können so undankbar sein und sind fast nie glücklich mit dem was du ihnen gibst – übrigens ganz anders als Thai Frauen, aber das ist ein anderes Thema.

Barauslöse Frauen vs Freelancer Frauen – was ist besser?

Das Hauptproblem mit der Barauslöse ist, dass du jemanden dafür bezahlst dir ein Mädchen zu arrangieren. Du bezahlst den Besitzer der Bar, damit er dir ein Mädchen gibt. Nun sind die Philippinen ja eines der einfachsten Länder um Frauen für Sex zu treffen und die Bar Girls sind definitiv nicht die günstigste Option.

Der Grund warum sie dennoch so beliebt sind ist weil sie (meist) die sicherste Option sind. Das heißt, du hast nicht das Risiko, dass sie von dir stiehlt während du dich duscht oder dass sie minderjährig ist – die Mädchen sind (meist) alle registriert und sauberer geht es nicht.

Ein bisschen anders sieht das aus, wenn du dir eine Freelancerin vom Nachtclub oder direkt von der Straße nimmst. Falls sie tatsächlich davon laufen sollte weißt du nicht, wo du sie finden kannst. Ganz im Ernst, ich hatte noch niemals irgendwelche ernsthaften Probleme mit Freelancers (nur ganz selten mal als sie mehr Tip wollten und ich mit ihnen eine Weile diskutieren musste). Benutze einfach deinen gesunden Menschenverstand und schaue, ob es sich gut anfühlt wenn du dich mit einer Freelancerin unterhältst und mit ihr verhandelst. Wenn es sich gut anfühlt und du sicher bist, dass sie 18 Jahre oder älter ist, dann sollte es keine Probleme geben.

Die meisten Expats, die ich kenne, nehmen sich fast nie Frauen von den Bars – weil sie nicht für die Barauslöse bezahlen wollen. Wenn du allerdings ein Tourist bist, dann hast du nur eine begrenzte Zeit, aber wahrscheinlich mehr Geld zur Verfügung. Dann ist es völlig in Ordnung die Bar Fine zu bezahlen, ganz einfach weil es der schnellste und einfachste Weg ist um (bezahlten) Sex zu bekommen. Ansonsten, wenn dich dieser Artikel eher entmutigt hat für Frauen zu bezahlen, dann könntest du die Dating Seiten probieren wie die meisten Expats und immer mehr Touristen, auf denen du Frauen treffen kannst, die nicht primär auf dein Geld aus sind.

Ich denke, das sollte so ziemlich alles abdecken, was es zu diesem Thema zu sagen gibt. Was ist deine Meinung zu Barauslösen – lohnt es sich, 1.000 Pesos oder mehr zusätzlich zum Sexpreis für die Bequemlichkeit zu bezahlen? Oder ist es für dich eine reine Geldverschwendung in einem Land, in dem es so einfach ist Frauen zu treffen und mit ihnen zu schlafen? Sag uns deine Meinung unten in den Kommentaren.